Donnerstag, 30. März 2017

[Rezension] Morgen lieb ich dich für immer





Titel: Morgen lieb ich dich für immer
Originaltitel: The Problem with Forever
Autor: Jennifer L. Armentrout
Übersetzer: Anja Hansen-Schmidt
Preis: 12,99€ [D]
Einband: Klappenbroschur
Seitenanzahl: 544
Erscheinungsdatum: 13.03.2017
Meine Wertung: 4/5
Reihe: /
Verlag: cbt
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Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...

Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

 (Quelle: www.randomhouse.de)

Ich mag die Autorin Jennifer L. Armentrout gerne, obwohl mir nicht jedes Buch von ihr gefallen hat, aber dieses Buch hat mich besonders interessiert, weil es mal ein anderes Genre ist im Vergleich zu dem, was sie sonst schreibt. Zunächst einmal ein großes Dankeschön an den cbt Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Die Geschichte ging in eine ganz andere Richtung, als ich es erwartet hätte. Der Klappentext und das Cover sahen für mich nach einer süßen Geschichte für zwischendurch aus, doch es verbirgt sich so viel mehr dahinter. Das Thema Kindesmisshandlung steht hier im Vordergrund, die Geschichte ist also eher ernst und regt zum Nachdenken an.

Die Protagonistin Mallory ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie hat in ihrem Leben so viel schweres durchmachen müssen und hat noch heute unter ihrer Vergangenheit zu leiden. So traut sie sich beispielsweise kaum zu sprechen, da ihr als Kind eingetrichtert wurde, sich so ruhig und unauffällig wie möglich zu verhalten. Gleichzeitig ist sie jedoch so stark und ich habe wirklich mit ihr mitgefühlt und mich über jeden ihrer kleinen Fortschritte gefreut.

Rider mochte ich auch sehr gerne. Auf den ersten Blick wirkt er wie der typische "Bad Boy", doch auch er hat eine weiche und auch sehr verletzliche Seite. Wie Mallory hat auch er eine schwere Kindheit gehabt und hat somit auch sein Päckchen zu tragen. Die Art, wie er mit Mallory umgegangen ist, hat mein Herz erwärmt. Die beiden sind so ein schönes Paar. Neben den beiden Protagonisten Mallory und Rider gibt es in diesem Buch auch viele liebenswerte Nebencharaktere.

Die Handlung war fast durchweg fesselnd. Auch wenn es keine wirklich unvorhersehbaren Handlungsstränge gibt, habe ich an den Seiten gehangen und wollte wissen, wie es mit Rider und Mallory weiter geht. Aufgrund des tollen Schreibstils der Autorin hatte ich dieses eher dicke Buch auch schnell durch.

Was mir etwas gefehlt hat, waren die großen Emotionen. Obwohl dieses Thema ja sehr ernst ist, ist mir die Geschichte nicht wirklich unter die Haut gegangen. Manche Szenen waren zwar ganz rührend, aber es hat mir noch das gewisse Etwas gefehlt.

Insgesamt ist "Morgen lieb ich dich für immer" ein wirklich spannendes und schönes Jugendbuch, das das ernste Thema Kindesmisshandlung behandelt. Es hat mir wirklich gut gefallen und konnte mich fesseln. Allerdings hat es mich emotional nicht wirklich gepackt und es hat mir noch ein bisschen etwas gefehlt, damit es für mich zum Lesehighlight wird. Dennoch ist es ein wirklich schöner und empfehlenswerter Jugendroman.

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