Dienstag, 7. Juni 2016

[Rezension] Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint





Titel: Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint
Originaltitel: Graduation Day
Autor: Joelle Charbonneau
Übersetzer: Marianne Schmidt
Preis: 16,99€ [D]
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 384
Erscheinungsdatum: 25.05.2016
Meine Wertung: 2/5
Reihe: Band 3
Verlag: Penhaligon
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Sie ist bereit zu kämpfen - aber allein hat sie keine Chance...

Cia Vale hat die gefährliche Auslese überlebt, während sich Chaos und Wut in der Gesellschaft ausbreiten. Ein verheerender Bürgerkrieg steht bevor, und die Rebellen schmieden einen Plan, die grausame Regierung zu stürzen. Auch Cia ist bereit, um das Ende der Auslese zu kämpfen, aber sie kann es nicht alleine tun. Sie hofft auf die Loyalität ihrer Kameraden, doch das kann tödlich für sie enden. Denn Täuschung und Wahrheit liegen nah beieinander. Und der Einsatz ist hoch, denn auf dem Spiel steht das Leben all derer, die sie liebt. Wem kann Cia vertrauen?

 (Quelle: www.randomhouse.de)



Ich bin ein großer Fan dieser Reihe, vor allem den ersten Band habe ich sehr geliebt. Umso größer war bei mir die Freude, als ich das Buch vom Verlag zugeschickt bekommen habe. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Verlag.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer, da ich den zweiten Band Anfang 2015 gelesen habe und mich somit kaum noch erinnern konnte, was da alles passiert ist. Leider wird man bei diesem Buch sehr ins kalte Wasser geschmissen, denn es wird rein gar nichts wiederholt, was in den vorherigen Bänden passiert ist. Sogar bei vielen Personen wusste gar nicht mehr, was für eine Rolle diese spielen.

Die Handlung fand ich sehr langweilig. Es passiert kaum etwas, erst gegen Ende kommt etwas Action auf. Ich musste mich durch die Geschichte durchquälen und habe mich viele Tage an diesem Buch aufgehalten, weil es mich einfach nicht fesseln konnte und ich deshalb sehr lange zum lesen brauchte.

Die Protagonistin Cia fand ich in diesem Band sehr anstrengend. Immer wieder kommen von ihr die selben Überlegungen, Pläne und Zweifel, überhaupt wird in diesem Teil der Reihe fast nur geplant, aber kaum gehandelt.

Den Schreibstil habe ich hier als sehr emotionslos empfunden. Ich weiß nicht, ob es bei den vorherigen Bänden auch so war, aber eigentlich habe ich diese gut in Erinnerung. Gerade bei den romantischen Szenen zwischen Cia und Tomas ist mir das aufgefallen, denn diese konnten überhaupt keine Emotionen übermitteln.

Insgesamt hat mich das Finale von "Die Auslese" ziemlich enttäuscht. Es passiert kaum etwas und auch das Ende hat mich nicht umgehauen. Ich finde das wirklich sehr schade, denn besonders den Auftakt der Reihe fand ich wirklich grandios.


2/5 Punkten      

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