Freitag, 6. Mai 2016

[Rezension] Ashes - Brennendes Herz





Titel: Ashes - Brennendes Herz
Originaltitel: Ashes
Autor: Ilsa J. Bick
Übersetzer: Robert A. Weiß
Preis: 19,99€ [D]
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 512
Erscheinungsdatum: 04.08.2011
Meine Wertung: 3,5/5
Reihe: Band 1
Verlag: Egmont Ink
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Die siebzehnjährige Alex befindet sich auf einer Wanderung in den Bergen, als plötzlich die Natur um sie herum verrücktspielt und eine Druckwelle sie zu Boden wirft. Was war das? Alex hat keine Ahnung, aber sehr schnell wird klar, dass die Welt, die sie kannte, nicht mehr existiert. Die meisten Städte sind zerstört und die Überlebenden werden zur lauernden Gefahr. Das Einzige, worauf Alex noch zählen kann, ist ihre Liebe zu Tom. Gemeinsam versuchen die beiden, sich durchzuschlagen. Doch dann wird Tom verwundet, und Alex muss ihn schweren Herzens zurücklassen, um sein Leben zu retten. Als sie mit Hilfe zurückkehrt, ist er verschwunden. Eine packende Suche beginnt. Eine Suche nach Antworten, sich selbst und nach der einen ganz großen Liebe. Denn Alex weiß: Tom lebt, und sie wird ihn finden, komme, was wolle.

 (Quelle: www.egmont-ink.de)



Nach den vielen begeisterten Meinungen zu der "Ashes"-Reihe musste ich einfach zu den Büchern greifen. Außerdem liebe ich Dystopien und Endzeitromane und hatte daher relativ hohe Erwartungen an den Auftakt dieser Reihe.

Die Idee dieser Geschichte fand ich wirklich gut und vor allem fand ich es toll, dass zunächst alles ganz normal und man dann miterlebt, wie die Veränderung eintritt.

Die Handlung fand ich in der ersten Hälfte des Buches noch sehr spannend und ich habe mit den Charakteren mitgefiebert, aber die Wendung ab der zweiten Hälfte fand ich dann leider sehr langatmig und war ab da nicht mehr so gefesselt.

Der Klappentext lässt vermuten, dass in diesem Buch eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Das ist allerdings überhaupt nicht der Fall, das spielt sich wenn überhaupt nur am Rande ab. Mir hat es gefallen, wie diese sich langsam entwickelt hat. Allerdings wird im Laufe der Handlung eine Liebesdreiecksgeschichte angedeutet, was ich sehr nervig, unnötig und auch unglaubwürdig finde.

Die Protagonistin Alex fand ich sehr sympatisch und sie ist für ihr Alter auch schon sehr erwachsen. Ellie fand ich am Anfang sehr nervig, später ist sie mir jedoch sehr ans Herz gewachsen. Tom mochte ich zwar auch, allerdings hätte ich gerne mehr über ihn erfahren.

Die Geschichte liest sich zwar relativ schnell, aber ich fand den Schreibstil ziemlich emotionslos. Die Gefühle, die beschrieben werden, konnten mich nicht erreichen. Das Ende ist ein gemeiner Cliffhanger, weswegen ich froh bin, dass ich den Folgeband schon in meinem Regal habe.

Insgesamt hat mir der Auftakt dieser Reihe ganz gut gefallen. Die Idee finde ich großartig und die erste Hälfte konnte mich sehr fesseln, aber leider fand ich die Ereignisse in der zweiten Hälfte eher langweilig. Der Cliffhanger am Ende macht allerdings neugierig, so dass ich die Reihe definitiv weiter lesen werde.


3,5/5 Punkten      

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