Samstag, 19. Dezember 2015

[Rezension] Love and Confess





Preis: 12,95€ [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 400
Meine Wertung: 4/5
Reihe: /
Verlag: dtv
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Vor fünf Jahren hat Auburn ihre erste große Liebe in Dallas zurücklassen müssen, verbunden mit einem Schmerz, den sie bis heute nicht ganz überwunden hat. Als sie eines Abends im Schaufenster einer Kunstgalerie Briefe mit anonymen Bekenntnissen entdeckt, ist sie zutiefst berührt, denn auch sie trägt ein Geheimnis mit sich. Niemand soll von ihrer Vergangenheit wissen – vor allem nicht Owen, der junge Künstler mit den grünen Augen, der sich von den Geschichtenanderer Menschen für seine Bilder inspirieren lässt. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen und Owen geht es nicht anders. Die beiden verlieben sich mit ungeahnter Wucht ineinander. Doch auch Owen hat ein Geheimnis, das alles zu zerstören droht, was ihnen wichtig ist . . .

Nachdem mich bisher jedes Buch von Colleen Hoover komplett begeistern konnte und mich zu Tränen rühren konnte, hatte ich natürlich dementsprechend hohe Erwartungen an ihr neuestes Buch "Love and Confess".

Bereits der Prolog, der die Vergangenheit von Auburn zeigt, hat mich gefesselt und schon dort habe ich die ersten Tränen vergossen. Auburn muss ihre große Liebe zurücklassen und diese Szene hat mich sehr berührt.

Die weitere Handlung findet fünf Jahre nach diesem Ereignis statt. Auburn lernt dort Owen kennen, der Geständnisse von fremden Menschen sammelt und sich durch diese zu seinen Bildern inspirieren lässt. Die Idee mit den Geständnissen fand ich wirklich wahnsinnig toll, vor allem, da die Geständnisse auch wirklich alle echt sind.

Die Geschichte konnte mich sehr fesseln, vor allem gegen Ende kommt sehr viel Spannung auf und ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr weglegen, ehe ich es beendet hatte. Das Ende war auch nochmal sehr rührend.

Die Protagonisten Auburn und Owen fand ich beide sehr sympatisch und ich habe mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass auch Auburns Mitbewohnerin Emory etwas öfter vorkommt, denn in den Szenen, in den sie vorkommt, wirkte sie ebenfalls sehr liebenswert.

Die Geschichte hat mich sehr gefesselt und berührt, allerdings nicht so sehr wie Will und Layken und "Hope forever" von der Autorin. Mir hat dieses besondere Gefühl, dass ich bisher beim Lesen ihrer Bücher hatte, gefehlt. Ihre anderen Bücher hätte ich am liebsten direkt nach Beenden noch einmal von vorne gelesen, weil ich sie so geliebt habe, bei "Love and Confess" hat dieses Gefühl leider gefehlt.

Insgesamt hat mir "Love and Confess" wirklich sehr gut gefallen. Es war spannend, hat mich gefesselt und berührt. Allerdings kann es in meinen Augen nicht mit "Weil ich Layken liebe" oder "Hope forever" mithalten, dafür hat mir etwas gefehlt. Dennoch ist Colleen Hoover hier wieder ein toller Roman gelungen, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.


 4/5 Punkten
 

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