Freitag, 4. September 2015

[Rezension] Waterfire Saga - Das erste Lied der Meere

Titel: Waterfire Saga - Das erste Lied der Meere
Originaltitel: Deep Blue
Reihe: Band 1
Autor: Jennifer Donnelly
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 14,99€ (D)  
Seitenanzahl: 384
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Inhalt

Eigentlich sollte sich die Meeresprinzessin Serafina am Morgen ihrer Verlobung nur eine Frage stellen: Liebt mich Prinz Mahdi wirklich? Doch Serafina wird von seltsamen Träumen verfolgt, welche die Rückkehr einer uralten, bösen Macht prophezeien. Kurz darauf werden ihre düsteren Vorahnungen Wirklichkeit, als Serafinas Mutter von einem vergifteten Pfeil getroffen wird. Nun muss Serafina nicht nur den Mörder ihrer Mutter finden, sondern auch noch einen Krieg zwischen den Meeresreichen verhindern. Geleitet von ihren dunklen Träumen, macht sich Serafina zusammen mit ihrer besten Freundin Neela auf die schwierige Suche nach vier weiteren auserwählten Meerjungfrauen. Nur gemeinsam können sie eine Verschwörung aufdecken, die ihre geheime Welt zu zerstören droht …

Meine Meinung

 Ich lese wahnsinnig gerne Geschichten über das Meer bzw die unter Wasser spielen und war deshalb sehr gespannt auf dieses Buch. Auch das wunderschöne Cover war ein Grund für mich, dieses Buch unbedingt haben zu wollen.

Der Einstieg in diese Welt fiel mir etwas schwer. Die Autorin benutzt sehr viele Fremdwörter oder auch erfundene Wörter und viele Eigennamen. Dadurch wurde mein Lesefluss oft unterbrochen, da ich manchmal nicht wusste, was jetzt mit diesem Wort gemeint ist. Am Ende gibt es zwar ein Glossar mit den wichtigsten Wörtern, aber da möchte man ja auch nicht jedes mal nachschlagen, weil es auch den Lesefluss zerstört.

Die Protagonisin Serafina war mir auf Anhieb recht sympatisch, auch ihre Freundin Nele mochte ich sehr. Die anderen Charaktere, die im Laufe der Geschichte auftauchen, waren mir noch etwas zu oberflächlich beschrieben, aber es braucht sicher nur etwas Zeit, damit man jeden Charakter näher kennenlernt.

Die erste Hälfte der Geschichte hat sich leider sehr gezogen und es passierte kaum etwas. Auf den letzten 100 Seiten nimmt die Handlung allerdings nochmal ordentlich Fahrt auf und es wird immer spannender. Das Ganze endet mit einem ziemlich gemeinem Cliffhanger, der mich definitiv neugierig auf den zweiten Band gemacht hat.

Insgesamt konnte mich der erste Band der Waterfire Saga Reihe nur mittelmäßig überzeugen. Die erste Hälfte zieht sich ein wenig, dafür nimmt die Spannung aber gegen Ende rasant zu. Ich denke, der erste Band war eine Art "Einführung", ehe es dann am dem zweiten Band so richtig mit der eigentlichen Handlung losgeht, denn da ist noch viel Luft nach oben. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen.

Bewertung

3,5/5 Punkten

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Challenge der Gegenteile: Ein Hardcover ohne Schutzumschlag

1 Kommentar

  1. Mir ging es beim Lesen so wie dir. Zeitweise hat sich das wirklich gezogen und ich wünschte, die Verfolgungsjagd wäre kürzer gewesen und das dafür die anderen Heldinnen früher aufgetaucht wären :/ Mich hats so gar nicht überzeugt.

    Liebe Grüße,
    Susanne

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