Sonntag, 27. September 2015

[Rezension] Beautiful Disaster

Titel: Beautiful Disaster
Originaltitel: Beautiful Disaster
Reihe: Band 1
Autor: Jamie McGuire
Verlag: Piper
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,99€ (D)  
Seitenanzahl: 464
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Inhalt

Als sie Travis begegnet, ist nichts mehr wie zuvor. Abby fühlt sich unwiderstehlich von ihm angezogen, obwohl er alles ist, was sie nicht will: ein stadtbekannter Womanizer, arrogant, unverschämt – aber leider auch unverschämt sexy. Abby lässt sich auf eine Wette mit ihm ein und gerät in einen Strudel aus Zuneigung und Zurückweisung, Hingabe und Leidenschaft, der beide bis an ihre Grenzen treibt …

Meine Meinung

Ich wollte diese Reihe schon länger lesen, aber andererseits haben mich auch viele negative Rezensionen ein wenig abgeschreckt. Als ich das Buch dann allerdings mal auf einem Grabbeltisch als Mängelexemplar entdeckte, musste ich es mitnehmen und als ich dann wieder eine meiner New Adult-Phasen hatte, nahm ich mir endlich "Beautiful Disaster" zur Hand.

Wie man bereits am Klappentext sieht, handelt es sich hier um eine typische College-Liebesgeschichte mit Bad Boy und unerfahrenem Mädchen, das sich Hals über Kopf in ihn verliebt, aber dennoch gegen ihre Gefühle ankämpft. Diese Idee ist sicherlich nicht neu, aber dennoch hat mich die Geschichte gepackt.

Ich war von der Handlung sehr gefesselt und konnte die Seiten teilweise gar nicht schnell genug umblättern. Die Geschichte liest sich außerdem sehr schnell, da der Schreibstil der Autorin gemischt mit der Spannung einfach einen Pageturner ergeben.

Eine Sache gibt es, die mich in diesem Roman allerdings massiv aufgeregt hat, nämlich die Protagonistin Abby! Ich glaube, ich fand noch niemals einen Buchcharakter so unsympatisch wie sie. Über ihr Verhalten konnte ich meistens einfach nur noch den Kopf schütteln, da es für mich absolut nicht nachvollziehbar. Auch, dass sie nicht das sagt, was sie denkt, und damit Travis' Herz immer wieder mit Füßen tritt, regte mich beim lesen auf. Irgendwann habe ich mich dann nur noch gefragt, ob in ihrem Kopf eigentlich irgendetwas ist oder ob da nur Vakuum ist, denn so begriffstutzig und ahnungslos wie sie kann man einfach nicht sein.

Im Gegensatz zu Abby mochte ich Travis dafür umso mehr. Er ist so ein liebeswürdiger Charakter, der alles für Abby tun würde und ihr immer wieder hinterher rennt, wenn sie es mal wieder vermasselt hat. In meinen Augen ist Travis viel zu gut für Abby.

Was mir auch nicht so gefallen hat, waren die erotischen Szenen, denn die waren immer sehr kurz, plump und ziemlich emotionslos. Meistens erstreckte sich das ganze über eine halbe bis maximal eine Seite und es lief meistens so ab, dass die beiden sich so schnell wie es geht die Klamotten vom Leib reißen, um so schnell wie möglich zur Sache zu kommen, er ein paar mal in sie eindringt und schon ist es vorbei. Die Gefühle zwischen den beiden konnte man dabei leider nicht wirklich spüren.

 Das Ende war für mich leider ein wenig zu dramatisch gestaltet und auch etwas unrealistisch. Auch Abbys Vergangenheit fand ich ein bisschen weit hergeholt und es hat für mich nicht ihr Verhalten in der Gegenwart erklärt.

Insgesamt hat mir "Beautiful Disaster" trotz der Kritikpunkte, die ich genannt habe, gut gefallen. Die Geschichte fesselt einen einfach und man kann nicht aufhören zu lesen, ehe man das Buch durchgelesen hat. Mein größter Kritikpunkt ist jedoch für mich auf jeden Fall die Protagonistin Abby, wegen der ich das Buch am liebsten manchmal gegen die Wand gefeuert hätte. Dennoch ist dieser Roman eine tolle New-Adult Geschichte, die ich Liebhabern dieses Genres auf jeden Fall empfehlen kann.

Bewertung

4/5 Punkten

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