Sonntag, 2. August 2015

[Rezension] Göttlich verdammt

Titel: Göttlich verdammt
Deutscher Titel: Starcrossed
Reihe: Band 1
Autor: Josephine Angelini
Verlag: Dressler
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 19,95€ (D)  
Seitenanzahl: 496
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Inhalt

Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket – und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen – indem sie sich ineinander verlieben …

Meine Meinung

Nachdem ich nur positives von dieser Reihe gehört habe, war ich froh, als ich sie endlich vollständig im Regal stehen hatte und anfangen konnte, zu lesen. Leider kann ich den Hype um diese Reihe überhaupt nicht nachvollziehen.

Göttlich verdammt ist eine Mischung aus Percy Jackson und vor allem aus der Biss-Reihe. Helen hat eine sehr große Ähnlichkeit mit Bella, genau so wie Lucas mit Edward. Auch Lucas Familie erinnert sehr an die Cullens und man kann eigentlich jedem Charakter aus Göttlich seinem "Biss-Zwilling" zuordnen. Nur einen Jacob gibt es noch nicht. Aber es gibt ja noch zwei Bände.

Die Charaktere waren mir sehr oberflächlich beschrieben. Außer der Tatsache, dass Helen sehr unsicher und naiv und Lucas gutaussehend ist und Helen beschützen will, habe ich nicht sehr viel über diese Personen in Erfahrung bringen können.

Die Handlung war anfangs noch vielversprechend, aber irgendwann habe ich vergeblich darauf gewartet, dass es spannend wird. Es gibt keinen wirklichen Spannungsbogen und keinen Höhepunkt, die Spannung steigert sich nicht. Erst auf den letzten paar Seiten wird es halbwegs spannend.

Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte wird aus der Perspektive einer dritten Person erzählt und wirkt so sehr emotionslos und oberflächlich geschildert.

Die Idee der Handlung gefällt mir wirklich gut und vor allem auch die Elemente aus der griechischen Mythologie. Ich hoffe, dass die Autorin in den Folgebänden noch mehr daraus herausholt.

Insgesamt hat mich der Auftakt der Göttlich-Trilogie wirklich ziemlich enttäuscht. Es kam kaum Spannung auf, die Charaktere waren mir zu oberflächlich und mir sind viele Parallelen zu anderen Büchern aufgefallen. Das ist sehr schade, denn die Idee an sich finde ich wirklich gut. Mein Fazit: Man kann es lesen, aber es ist für mich definitiv kein Must-read. Wenn ich die anderen Bände nicht schon hier hätte, würde ich vermutlich nicht weiter lesen. Aber so werde ich der Reihe wohl noch eine Chance geben. Es kann nach diesem etwas holprigen Start ja nur noch besser werden, hoffe ich.

Bewertung

2,5/5 Punkten

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2 Kommentare

  1. Sehr schade Jenni, dass dir das Buch nicht gefallen hat. Ich fand die Trilogie gut, meiner Schwester hat sie noch besser gefallen...

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    1. Ja echt schade :(
      Aber vielleicht kann mich ja der zweite Band mehr begeistern :)

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