Sonntag, 19. April 2015

Zerstören Schullektüren die Lust am Lesen?

Hallo ihr Lieben!

Vor ein paar Tagen bin ich auf ein Video von einer tollen Booktuberin gestoßen, nämlich Bücher Keks. In dem Video geht es um Schullektüren und ob diese überhaupt heute noch gelesen werden sollten oder nicht eher die Lust auf Bücher verderben. Schaut auf jeden Fall mal bei ihr vorbei, das Video findet ihr hier. Heute möchte ich euch nun auch meine Meinung zum Thema Schullektüren mitteilen.

Zu der Frage "Zerstören Schullektüren die Lust am Lesen?" kann ich nur ganz klar sagen: Ja! Viele denken ja, dass Leute, die gerne lesen, auch Schullektüren gut finden. Das stimmt allerdings nicht. Die Bücher, die wir in der Schule lesen müssen, sind einfach immer so uralt und entsprechen nicht meinem Geschmack.

Hier zunächst mal eine kleine Auswahl an Büchern, die wir unter anderem bisher in der Schule lesen mussten:

"Klein Zaches genannt Zinnober" von E.T.A. Hoffmann
"Nathan der Weise" von Gotthold EphraimLessing
"Woyzeck" von Georg Büchner
"Der Hauptmann von Köpenick" von Carl Zuckmayer
"Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller
"Kleider machen Leute" von Gottfried Keller
"Der Richter und sein Henker" von Friedrich Dürrenmatt


Meiner Meinung nach sind Schullektüren total veraltet. Warum muss man Bücher in der Schule lesen, die teilweise schon hunderte von Jahren alt sind? Zumal viele Themen, die in diesen Büchern problematisiert werden, uns kaum mehr betreffen. Auch die Sprache in diesen Büchern ist sehr veraltet, ich meine, so redet doch heute kein Mensch mehr. Ich finde, wir sollten uns eher mit Themen beschäftigen, die für die Jugend heute besonders wichtig ist, wie z.B. Mobbing, Cliquenbildung, Gewalt, Umgang mit dem Internet usw.. Da gibt es doch so vieles, und vieles davon wird wunderbar in Jugendbüchern thematisiert. Dann würden sicher auch viel mehr Schüler Interesse an den Büchern zeigen, womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären...

Die meisten Schüler lesen die Schullektüren ja nicht mal, weil sie einfach langweilig sind und sie keine Lust haben, sich durch so ein Buch durchquälen zu müssen. Ich muss gestehen, dass ich selber auch die meisten meiner Schullektüren nie gelesen, sondern mir nur die Zusammenfassung im Internet besorgt habe. Ich versuche zwar immer, die Bücher zu lesen, aber oft scheitert es bei mir vor allem an der Sprache. Denn viele der Bücher waren so schwer geschrieben, dass ich irgendwann keine Konzentration mehr hatte, weiter zu lesen und es dann schließlich aufgegeben habe. Aber das geht den meisten ja so und ich denke, die Lehrer wissen das auch.

Kommen wir nun zurück zu der Frage, ob Schullektüren die Lust am Lesen zerstören. In meinen Augen eindeutig ja, und ich sehe das auch ständig bei mir in der Klasse. Die Schüler denken durch die langweiligen Bücher, die sie in der Schule aufgebrummt bekommen, dass alle Bücher so sind und entwickeln dadurch eine Abneigung gegen Bücher. Wenn wir etwas aktuellere Bücher lesen würden, wären vielleicht mehr Schüler am Lesen interessiert. So finde ich allerdings, dass die Schullektüren einem das Lesen wirklich madig machen, wenn man eben nur die Bücher aus der Schule kennt.

Was mich außerdem noch an den Schüllektüren stört, ist, dass wir alles totanalysieren müssen. Man muss doch nicht zwei Monate an ein und dem selben Buch arbeiten und dabei jedes Wort ausschlachten und alles mögliche hineininterpretieren. Bei vielen Dingen wird sich der Autor vermutlich gar nicht so viel dabei gedacht haben, und dennoch müssen wir jedes einzelne Wort durchgehen und Vermutungen anstellen, was der Autor damit meint. Es würde doch bei manchen Büchern einfach ausreichen, wenn man in etwa die grobe Handlung kennt und nicht jedes Wort analysieren muss.

Ich sage nicht, dass es falsch ist, wenn man in der Schule Klassiker liest. Aber muss es wirklich jedes Halbjahr ein altes Buch sein? Man könnte doch auch eine Mischung aus beidem machen und auch mal ein aktuelles Buch lesen, was die Schüler mehr anspricht. Oder man sollte den Schülern die Möglichkeit geben, selbst Vorschläge zu machen, was sie gerne lesen würden.

Mein Fazit also: Schullektüren sind in meinen Augen veraltet und sorgen dafür, dass die Schüler vom lesen eher abgeschreckt werden, anstatt sich dafür zu begeistern.

Nun würde mich aber eure Meinung zu dem Thema interessieren: Schüllektüren - gut oder schlecht? Und welche Bücher musstet ihr so in der Schule lesen?

10 Kommentare

  1. Ich finde auch, dass viele Schullektüren den Leuten die Lust am Lesen nehmen! Am schlimmsten war bei mir bisher Christian und der Zahlenkünstler. Das Buch war noch schlimmer als die Klassiker. Man hat sich gefühlt als wäre man in der 2. Klasse xD Ich muss dazu aber sagen, dass auch die Lehrerin das Buch nach der Hälfte abgebrochen hat. Es war einfach grausam.

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    1. Das Buch kenne ich nicht, aber das klingt ja wirklich schlimm xD Bei uns haben die Deutschlehrer selbst meistens auch keine Lust auf die Bücher, die wir im Unterricht lesen, schon echt blöd.

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  2. Huhu liebe Jenni,

    das ist ein interessanter Post. Ich muss aber fieserweise sagen, dass ich dir so gar nicht zustimme. Du hast natürlich recht wenn du sagst, dass Schullektüren keine aktuellen Themen bzw keine aktuelle Sprache mehr beinhalten. Aber irgendwie gehört das für mich zur Bldung dass man mal was von Goethe, Schiller und Co gelesen hat. Ich denke nicht dass das Lesen der Bücher in der Schule das schlimme ist sondern wie Lehrer den Stoff verarbeiten. Das "Was wollte der Autor damit sagen?" und so was in der Art. Das ist das was wirklich veraltet ist denn in der Forschung ider der Ansatz schon seit den 60er Jahren out. Würde sich daran mal etwas ändern und würde man mal anfangen andere Literaturtheorien zu verwenden dann würde das Lesen von Lektüren im Schulalltag sicher mehr Spaß machen. Denn anstatt zu untersuchen, was genau uns Christa Wolff mit ihrer Medea sagen will könnte man doch eigentlich mal untersuchen, wie sie sich von der Urmedea inspiriert hat und welches Frauenbild sie entworfen hat. Und plötzlich würden sogar Werke von Lessing, Schiller und Fontane mehr Aktualitätsbezug bekommen. ;) Ich studiere ja Literatur und ich habe während meiner ganzen Studienzeit nur Kritik an die Vorgehensweise der Lehrer seitens der Dozenten gehört. An sich sind diese Werke nämlich alle wundervoll. Besonders empfehlen könnte ch dir zum Beispiel Irrungen, Wirrungen von Fontane, Die verlorene Ehre der Katharina Blum von Böll oder Das kunstseidene Mädchen von Irmgard Keun (aber Frauen schaffen es ja eh nie in den Kanon ;D). In denen kannst du trotz ihres Alters eine Menge Gegenwartsbezug finden. Ich glaube außerdem, dass es auch immer die Einstellung von Schülern ist wie das das Werk herangegangen wird. Wenn ich schon von vorneherein keine Lust auf ein Buch habe, dann ist es kein Wunder, dass es mir nicht gefällt... :) Vielleicht konnte ich dir ja mit meinem Post nun eine etwas andere Sicht auf die Dinge geben und vielleicht versuchst du ja bei deiner nächsten Lektüre daran zu denken. Jetzt würde mich aber brennend interessieren, was ihr als nächstes lest. Weisst du das denn schon?

    Jule♥

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    1. Ach Quatsch, dein Kommentar ist doch nicht fies, du hast eben eine andere Meinung und das akzeptiere ich natürlich :)
      Ich gebe dir auf jeden Fall in dem Punkt Recht, dass man mal den einen oder anderen Klassiker gelesen haben sollte, aber ich finde dieses ewige Analysieren ermüdend. Bei manchen Büchern würde es doch auch reichen, wenn man halbwegs den Inhalt kennt und vielleicht mal ein paar Szenen genauer bespricht, aber man muss ja nicht jeden Satz auseinandernehmen. Du hast auch Recht damit, dass es darauf ankommt, wie der Lehrer das rüberbringt. Leider war der Deutschunterricht bei mir bisher eher trocken und es hat überhaupt keinen Spaß gemacht, die Bücher zu behandeln. Die Herangehensweise der Schüler spielt natürlich auch eine Rolle, wie du schon gesagt hast. Die meisten haben von vornherein keine Lust, weil sie sich schon denken, dass das eh wieder langweilig wird. Ich gebe den Schullektüren immer eine Chance, aber bisher hat mir noch keine gefallen. Was wir als nächstes lesen, weiß ich leider nicht. Momentan lesen wir noch "Klein Zaches genannt Zinnober" und nächstes Jahr wiederholen wir glaube ich nochmal "Nathan der Weise" und "Klein Zaches genannt Zinnober", da die Werke im Abitur rankommen könnten. Du hast ja erwähnt, dass du Literatur studierst, das würde mich wiederum sehr interessieren! Ich danke dir auf jeden Fall für deinen schönen und ehrlichen Kommentar zu dem Thema :)

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  3. Ich glaube, man muss die alten Schullektüren lesen, damit man eben diese Klassiker kennen lernt. Damit man die alte Sprache kennen lernt. Die Kultur von vor 100 Jahren... Wir haben bisher noch keine Klassiker gelesen, dafür erst kürzlich ein Buch was so gar nicth zu empfehlen ist: "Bitterschokolade" von Mirjam Pressler. Eigentlich mag ich ihre Bücher, aber dieses war wirklich nicht meins. Zum Glück haben wir das jetzt nicht so ausgeschlachtet, dafür in der fünften und sechsten Klasse die Schullektüren. Die Geschichten waren echt interessant, aber durch dieses Ausschlachten mag ich sie nicht mehr so...

    Das ist ein ziemlich interessanter Post!

    LG Mila :)

    Ups, jetzt habe ich erst Julias Kommi gelesen. Sie ist ja der ähnlichen Ansicht wie ich ^^ Naja... Schönen ABned dir noch :)

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    1. Ich denke auch, dass es wichtig ist, dass man mal einige Klassiker gelesen hat, aber eben nicht NUR. Man könnte ja hin und wieder auch mal ein Jugendbuch oder etwas ähnliches lesen, woran die Schüler vielleicht mehr Spaß hätten. An die Schullektüren aus der Grundschule kann ich mich gar nicht mehr erinnern.. aber ich glaube wir haben auch nur 1-2 Bücher da gelesen. Richtig ging es dann erst ab der 7. Klasse los. Und dieses Ausschlachten finde ich wie gesagt sehr schrecklich. Lesen - ok, aber man muss doch nicht jeden Satz auseinandernehmen und analysieren.

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  4. Ich kenne ja nun dieses Problem von beiden Seiten! Ich denke, es ist wichtig, die Waage zu halten, zwischen alt und neu. Wie wäre es mit "Der Besuch der alten Dame"- ein Klassiker mit einem immer noch aktuellen Thema? Davor vielleicht "Erebos"? Ich wechsel immer zwischen Klassiker und Neuerscheinung und lasse die Schüler ein wenig mitbestimmen! LG

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    1. Interessant, auch mal die Meinung einer Lehrkraft zu dem Thema zu hören! Ich würde es bei uns auch schön finden, wenn wir als Schüler ein kleines Mitspracherecht hätten, und wenn man schon keine eigenen Vorschläge machen kann, dass dann eben wenigstens einige Wahlmöglichkeiten da sind, unter denen die Schüler abstimmen können. Und "Erebos" ist ein wirklich guter Tipp als Schullektüre, das könnte ich mir gut vorstellen!

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  5. Liebe Jenny,

    ein sehr interessanter Post, nur leider muss ich sagen, dass ich dir leider nicht zustimmen kann. Ich weiß nicht, in wieweit ich nun die einzige bin, aber ich werde mir mal gleich die anderen Kommentare durchlesen.
    Natürlich, es ist nicht immer unglaublich toll, einen Klassiker zu lesen, aber ich finde es unglaublich wichtig. Ich meine, klar, Juegndbücher könnte Schüler dazu animieren, mehr zu lesen. Doch ich für meinen Teil habe in meiner Grundschulzeit viele Kinderbücher gelesen. Meiner Meinung nach ist die Grundschule dafür da, die Liebe zum Lesen zu festigen. Wenn ich dann in der Mittel/Oberstufe bin, dann mag ich entweder lesen und lese zu Hause, oder ich mag es nicht. Ich wage zu bezwiflen, dass das Lesen von modernen Büchern daran allzuviel ändern würde. Außerdem ist es irgendwie für mich ein Hobby, so wie reiten oder Sport. Wir können das nach unseren Belibene in der Freizeit gestalten, aber in der Schule haben wir die Lehrplan. Es hat ja einen Grund, warum wir eben im Deutschunterricht die Klassiker lesen: Ganz ehrlich, wie viele Leute würden jemals Schiller oder Goethe lesen, wenn nicht in der Schule? Kaum jemand würde diese Werke lesen, in denen doch so viele wichtige Sachen stecken. Ich finde, es gehört irgendwo auch zur Allgemeinbildung, wenigstens ein paar Werke von Deutschen Schriftstellern zu lesen. Ich würde auch nicht sagen, dass diese nichts mehr mit unserem Leben zutun habe. In Werther geht es ja zum Beispiel um den Freitod durch Liebe....ist das nicht auch noch Thema in vielen Jugendbüchern? Oder in Kabale und Liebe oder Die Räuber lernen wir Kritik an Gesellschaftsklassen, auch heute noch ein wichtiger Punkt. Ich denke, es ist immer die Frage, wie man an die Literatur geht. Den Klassiker können Spaß machen und interessant sein und zumindest ich liebe es, darüber zu reden und langsam zu erkennen, was an diesem Buch so wichtig ist. Die Sprache ist natürlich wirklich altmodisch, aber ist es nicht auch interessant, zu sehen, wie noch geschrieben wurde, als man sich wirklich noch Gedanken über die Texte gemacht hat? Nichts gegen einige heutige Autoren, aber wie viele denken es ist nebensächlich ob man nun gut und stilvoll schreibt oder nicht? Für mich sind Klassiker einfach Bücher, die zur Allgemeinbildung gehören und die auch Interessant und Spannend sein könne, wenn man sich darauf einlässt. Natürlich kommt es auch immer darauf an, inwiefern die Lehrer es umsetzten, aber zm Beispiel unsere Lehrerin hat mit uns nie jedes Wort totanalysiert, sondern wichtige Szenen ausgewählt und diese mit verteilten Rollen gelesen, nachgestellt oder anders diskutiert. Desweiteren fahren wir zu bestimmten Stücken selbst ins Theater und spielen selbst, schreiben kreative Texte um wirklich das Buch zu verstehen. Es kann sein, dass ich eben dadurch auch den Klassikern sehr positiv gegenüber stehe.

    Natürlich hast du Recht, es wäre sicher eine Abwechslung, auch mal Jugendbücher zu lesen, vielleicht sogar im Vergleich! Auf der einen Seite vielleicht Der Scharlachrote Buchstabe, dann darauf hin ein ähnliches modernes Buch lesen. Bei mir an der Schule allerdings wird zum Beispiel auch "Die Welle" oder "Der Junge im gestreifte Pjama gelesen", die ja beide doch sehr aktuell sind.

    Ich will jetzt auch nicht fies klingen, aber ich würde das Problem immer von allen Seiten betrachten und nicht Klassiker gleich in eine Schublade stecken :D Ich glaube nämlich, dass es ist ein Problem viele Schüler: (ich möchte jetzt nicht dich angreifen, sondern rede z. B. von einem Schüler aus meiner Klasse) Das Buch erst nicht lesen und dann als langweilig abstempeln, ohne einmal eine Sekunde drüber nachgedacht zu haben. Auch ich mag nicht jeden Klassiker, den wir lesen, zum Beispiel "Der Schimmelreiter" fand ich richtig schlimm und auch Nathan war nicht so meins, aber ich habe immer versucht, dem Buch eine echte Chance zu geben.

    In diesem Sinne: Ein schöner Beitrag, auch wenn ich eine etwas andere Meinung vertrete. Ich hoffe, du bist mir nicht böse :D

    Liebe Grüße
    Kücki ♥

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    1. Hallo Kücki :)
      Natürlich bin ich dir nicht böse! Das ist doch deine Meinung und die akzeptiere ich natürlich und ich interessiere mich sehr dafür, wie andere zu dem Thema stehen.
      Ich finde schon irgendwie, dass die Schule den Schülern das Lesen ein bisschen näher bringen sollte bzw es einem zumindest nicht so madig machen sollte. Natürlich ist es wichtig, auch mal einen Klassiker zu lesen, aber man könnte den Unterricht doch auch abwechslungsreich gestalten und eben auch mal ein Jugendbuch mit hineinnehmen. Dann würde es den Schülern bestimmt auch mehr Spaß machen. Lesen ist in meinen Augen sehr wichtig und man sollte den Schülern auch mal zeigen, was es so für Auswahl an Büchern gibt, bei der wirklich für jeden etwas dabei ist und dass es eben nicht nur diese jahrhundertealten Klassiker gibt. Aktuelle Bücher wie "Die Welle", die du genannt hast, haben wir im Unterricht leider nie gelesen. Wir haben leider wirklich nur sehr alte Bücher gelesen, und das finde ich echt schade. Natürlich gehören Klassiker zur Allgemeinbildung, aber ich denke, dass es ausreichen würde, wenn man einige Bücher nur kurz bespricht, damit man über den Inhalt Bescheid weiß, und nicht mehrere Monate an ein und dem selben Buch sitzt und jedes einzelne Kapite durchgeht. Es kommt, wie du schon gesagt hast, ja auch darauf an, wie der Lehrer den Unterricht gestaltet. Bei uns ist es leider immer sehr trockener Unterricht, bei der wir eben nur steif die einzelnen Kapitel durchgehen und dann alles mögliche interpretieren sollen. Bei "Nathan der Weise" waren wir im Theater, aber das war es dann auch schon mit den "spaßigen" Dingen. Aber so wie du das erzählst, mit den Rollenspielen und eigene Texte schreiben usw klingt das wirklich super und so macht das sicher auch mehr Spaß. Ich versuche auch immer, den Schullektüren eine Chance zu geben, aber ich habe viele schon abgebrochen, weil ich gemerkt habe, dass das einfach überhaupt nichts für mich ist und ich bei vielen den Inhalt gar nicht verstehe. Ich danke dir auf jeden Fall sehr für deinen sehr langen und vor allem ehrlichen Beitrag :)

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