Freitag, 10. April 2015

[Rezension] Die fünfte Welle

Titel: Die fünfte Welle
Originaltitel: The Fifth Wave
Reihe: Band 1
Autor: Rick Yancey
Verlag: Goldmann
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 16,99€ (D)  
Seitenanzahl: 480
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Inhalt

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

Meine Meinung

Nachdem dieses Buch wirklich in aller Munde war und hoch gelobt wurde, wollte ich es auch unbedingt lesen und habe mich sehr gefreut, als ich es endlich in den Händen halten und lesen konnte, besonders, da ich ein großer Fan von Dystopien bin. Leider hat mich diese jedoch sehr enttäuscht.

 Ich habe bereits leider nach einigen Seiten gemerkt, dass dieses Buch wohl nicht meinem Geschmack entsprechen wird. Ich konnte mich sehr schlecht in die Handlung einfinden, da man direkt ins Geschehen geworfen wird und anfangs noch gar nicht weiß, was in dieser Zukunftswelt überhaupt passiert ist und was "Die erste Welle" usw. ist. Ich habe ziemlich lange gebraucht, um mich halbwegs in die Geschichte hineindenken zu können.

Der Schreibstil hat mir leider überhaupt nicht gefallen und ist denke ich auch der ausschlaggebende Punkt, weswegen mich der komplette Roman nicht überzeugen konnte. Die Handlung wird ziemlich emotionslos und monoton erzählt und ich habe das lesen teilweise als er anstrengend empfunden, weswegen ich das Buch öfter mal kurz zur Seite legen musste, ehe ich weiter lesen konnte. Auch die ständigen Perspektivenwechsel haben mich sehr gestört.

Die Idee der Handlung finde ich an sich wirklich gut, leider ist sie meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt worden. Es passiert kaum etwas spannendes und wenn, wird es durch den ständigen Perspektivenwechsel sofort wieder unterbrochen. Ich hatte oft das Gefühl, auf der Stelle zu laufen, weil die Handlung einfach nicht vorwärts kam. Erst gegen Ende hin kommt ein wenig Spannung auf.

Die Charaktere waren für mich nicht besonders. Durch den eher emotionslosen Schreibstil konnte ich zu keiner der Personen eine Beziehung aufbauen oder mich mit ihnen identifizieren. Besonders die Protagonistin Cassie war mir eher unsympatisch.

Leider hat mich "Die fünfte Welle" wirklich sehr enttäuscht. Die Idee dieser Dystopie gefällt mir sehr gut, aber leider hat mir der Schreibstil von Rick Yancey nicht zugesagt und auch die Handlung habe ich als sehr langatmig empfunden, erst gegen Ende hin kommt Spannung auf. Das Ende verspricht zwar viel Potenzial für den zweiten Band, allerdings werde ich in nächster Zeit wohl nicht dazu greifen. Ich empfehle euch, erstmal eine Leseprobe zu lesen und dann zu entscheiden, ob das Buch etwas für euch ist.

Bewertung

2/5 Punkten

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2 Kommentare

  1. Ich konnte das Buch auch überhaupt nicht leiden! Vor allem der Schreibstil.
    Ich glaube, es ist eher ein Männerbuch.

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    1. Mich hat das Buch vom Schreibstil her auch sehr an "Die Überlebenden" erinnert. Also irgendwas hat dieser Stil an sich, was ich überhaupt nicht mag. Und das mit dem "Männerbuch".. da habe ich noch gar nicht so drüber nachgedacht, aber jetzt wo du es sagst.. ich glaube, du hast Recht :D

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