Sonntag, 22. März 2015

[Rezension] Looking for Hope

 
Titel: Looking for Hope
Originaltitel: Losing Hope
Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,95€ (D)
Seitenanzahl: 416
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Inhalt

Auf die Vergangenheit zurückzublicken, das hat Dean Holder seit dem Tod seiner Schwester Les erfolgreich vermieden und stattdessen kräftig an seinem Image als Bad Boy gearbeitet. Bis er Sky trifft, die seine Welt von einem Moment auf den anderen aus den Angeln hebt. Denn Sky erinnert Dean an Hope, seine verschwundene Kindheitsfreundin, nach der er seit Jahren vergeblich sucht. In Skys Gegenwart brechen Gefühle auf, die Dean längst verloren glaubte – doch immer mehr wird klar: Um in die Zukunft blicken zu können, muss Dean sich den Geistern seiner Vergangenheit ebenso stellen wie Sky ...  

Meine Meinung

 Colleen Hoover ist eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen und ich habe bisher jedes ihrer Bücher verschlungen und geliebt. Natürlich waren meine Erwartungen an "Looking for Hope" dementsprechend hoch.

"Looking for Hope" erzählt die Geschichte von "Hope forever" nochmal aus Holders Sicht, allerdings geht die Geschichte nicht weiter, sondern es ist wirklich genau die gleiche Handlung wie bei "Hope forever".

Als ich das Buch beendet hatte, war ich ziemlich geschockt. Was war denn nur mit Colleen Hoover los, als sie das Buch geschrieben hat? Wo sind die Emotionen und diese Begeisterung hin, die ich doch sonst immer beim Lesen ihrer Bücher gespürt habe?

Die Handlung ist wie gesagt genau die gleiche wie bei "Hope forever", allerdings dachte ich, dass das bestimmt auch schön wird, da man ja alles nochmal aus Holders Sicht erlebt. Allerdings habe ich seine Sicht als ziemlich emotionslos empfunden und ich fand es sehr schade, dass es in dem Buch kaum etwas neues zu entdecken gab. Das einzig wirklich neue waren die Briefe, die Holder an seine Schwester Leslie schreibt und diese haben mir auch sehr gut gefallen.

Teilweise wurden sogar ganze Dialoge aus "Hope forever" komplett übernommen. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass "Looking for Hope" eine etwas gekürzte Version von "Hope forever" ist, in der nur ein paar Zeilen umgeschrieben wurden. Dabei kann die Autorin doch so gut schreiben! Sie hat es doch gar nicht nötig, quasi eine Kopie eines bereits erschienenden Buches von ihr zu veröffentlichen.

Insgesamt hat mich "Looking for Hope" wirklich sehr enttäuscht. Es ist einfach eine schlechte Kopie von "Hope forever" und ich bin wirklich etwas sauer, da die Autorin doch eigentlich super tolle Bücher schreiben kann. Es war zwar ganz interessant, die Geschichte nochmal aus Holders Sicht zu erleben, aber dennoch würde ich gerade Fans der Autorin raten, mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch heran zu gehen.

Bewertung

2,5/5 Punkten

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Challenge der Gegenteile: Ein Buch eines Autors / einer Autorin von dem / der du schon etwas gelesen hast

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