Mittwoch, 4. Februar 2015

[Rezension] Eine wie Alaska

Titel: Eine wie Alaska
Originaltitel: Looking for Alaska
Autor: John Green
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Preis: 8,95€ (D)
Seitenanzahl: 304
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Inhalt

Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich? Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.

Meine Meinung

Nachdem mich "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green leider nicht begeistern konnte, wollte ich dem Autor noch eine Chance geben und habe deswegen ein weiteres bekanntes Werk von ihm gelesen. Doch leider hat mich auch "Eine wie Alaska" ziemlich enttäuscht.

Zunächst einmal ist mir sehr negativ aufgefallen, dass die Jugendlichen in diesem Roman ziemlich asozial dargestellt werden. Die Hälfte des Buches besteht darin, dass sie entweder rauchen, trinken oder irgendwelche Streiche aushecken. Somit fiel es mir ziemlich schwer, Sympatie für einen der Charaktere zu empfinden.

Wie bereits im Klappentext beschrieben, handelt der Roman davon, dass Miles auf ein Internat wechselt und die ach so wundervolle Alaska trifft. Leider fand ich sie gar nicht wundervoll. Sie ist einfach nur ein ganz normales Mädchen, das, wie bereits oben erwähnt, die ganze Zeit raucht und trinkt. Von diesem Zauber, den Miles angeblich fühlt, wenn er Alaska sieht, habe ich rein gar nichts gespürt.

Der Anfang zieht sich ziemlich in die Länge und erst ab der Mitte des Romans kommt ein wenig Spannung auf. Die Überschriften der Kapitel sind mit einer Art Ultimatum versehen, also dort steht immer "so und so viele Tage vorher". Dadurch weiß man, dass nach Ablauf dieser Zeit irgendetwas passieren wird, das hat für mich die Spannung erhöht.

Gegen Ende des Romans nimmt die Spannung deutlich ab und das Ende hat mich ziemlich unzufrieden zurückgelassen. Ich hätte gedacht, das dort noch etwas Unglaubliches passieren würde, aber nichts da.

Insgesamt hat mich dieser Roman ziemlich enttäuscht. Es gibt zwar einige schöne Momente, aber insgesamt fand ich die Handlung doch ziemlich langweilig und besonders mit den Charakteren bin ich überhaupt nicht warm geworden. Ich werde wohl nie ein großer John Green Fan sein, aber wer die Bücher von ihm mag, wird "Eine wie Alaska" garantiert auch mögen.

Bewertung

2,5/5 Punkten

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2 Kommentare

  1. Huhu ich habe dich nomienirt ich hoffe du magst pinke flauschige Einhörner :D
    http://sarahsbuecherhoehle.blogspot.de/

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