Sonntag, 1. Februar 2015

[Rezension] Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

Titel: Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben
Originaltitel: Independent Study
Reihe: Band 2
Autor: Joelle Charbonneau
Verlag: Penhaligon
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 16,99€ (D)
Seitenanzahl: 416
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Inhalt

Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas.
Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte Gefahr ...

Meine Meinung

Nachdem mich der erste Band von "Die Auslese" so begeistert hat, war ich sehr gespannt auf den zweiten Band. Leider habe ich nach einer Weile gemerkt, dass dieser Band eher ruhiger sein wird und nicht so actiongeladen wie der erste Teil.

In diesem Roman wird hauptsächlich das Leben an der Universität von Cia und den anderen beschrieben. Auch hier werden sie weiterhin vor Herausforderungen gestellt, die darüber entscheiden, wer an der Uni bleiben darf und wer nicht. Allerdings bleibt die Spannung hier an vielen Stellen auf der Strecke, die viele Action und die Überraschungsmomente, die man aus Band 1 gewöhnt ist, bleiben aus. Dafür steht eher die Politik im Vordergrund und die Frage: Wem kann Cia trauen?

Cia war mir bereits im ersten Band sehr sympatisch, und ich mag sie auch immer noch. Allerdings fand ich, dass sie im zweiten Band so langsam als zu perfekt dargestellt wurde. Sie kommt hinter jedes Rätsel, besteht jede Prüfung ohne Probleme und obwohl sie den Stundenplan mit den meisten Kursen hat, scheint sie ganz lässig durch den Unialltag zu kommen. Cia ist ein Charakter, den man einfach mögen muss, aber sie dürfte ruhig auch ein paar Ecken und Kanten haben, ansonsten wirkt sie unglaubwürdig.

Wie bereits erwähnt, geht es in diesem Band etwas ruhiger zu. Ab der zweiten Hälfte kommt die Handlung jedoch etwas in Fahrt und es wird spannend. Am Ende gibt es, wie schon in Band 1, einen fiesen Cliffhanger. Die Autorin weiß wirklich, wie sie ihre Leser dazu bringen kann, sofort zum nächsten Band der Reihe greifen zu wollen.

Ich finde, dass "Nichts vergessen und nie vergeben" ein typischer zweiter Band einer Trilogie ist. Ich meine damit, dass es bei Trilogien oft so ist, dass der zweite Band oft nur so ein "Zwischenband" ist, in dem eigentlich wenig passiert und der Spannung für das große Finale aufbaut. Band 2 der Auslese fällt in meinen Augen ebenfalls in diese Kategorie.

Insgesamt war ich also ein bisschen enttäuscht von dieser Fortsetzung, da diese nicht so viel zu bieten hat wie Band 1 und eher ein "Zwischenband" ist. Was aber nicht heißen soll, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Ich war trotz der nicht ganz so spannungsgeladenen Handlung gefesselt und wollte wissen, wie das Buch enden wird. Das Ende macht neugierig auf das Finale der Trilogie, welches ich auf jeden Fall lesen werde, wenn es auf deutsch erscheint. Ich empfehle diese Reihe jedem Dystopieliebhaber!

Bewertung

3,5/5 Punkten

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4 Kommentare

  1. Das Buch liegt auch noch bei mir, bin gespannt wie ich es empfinden werde :)

    Liebe Grüßchen Sarah☻

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    1. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß beim lesen :)

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  2. Meine Meinung kennst du ja, hoffentlich wird Teil 3 wieder genial!

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    1. Ich bin eigentlich ganz guter Dinge, dass Band 3 gut werden wird :D

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