Donnerstag, 19. Februar 2015

[Rezension] Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb

Titel: Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb
Originaltitel: Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb
Autor: Tanya Stewner
Verlag: Fischer KJB
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 14,99€ (D)
Seitenanzahl: 320
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Inhalt

Wenn Juli nachdenken will, zieht sie sich auf ihre Lichtung zurück. Doch eines Tages ist sie nicht alleine dort. Ein Junge steht vor ihr, plötzlich und unerwartet. Ein Junge wie von einem anderen Stern, so schön und so geheimnisvoll ist er. Ihrer beider Liebe könnte die Welt verändern. Doch darf diese Liebe überhaupt sein?

Meine Meinung

Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich bei diesem Buch direkt angesprochen und ich war mir sicher, dass mir das Buch bestimmt gefallen würde. Und ich habe mich nicht getäuscht.

Bereits nach ein paar Seiten wusste ich, dass mir das Buch gefallen wird. Die Protagonistin Juli ist sehr sympatisch. Obwohl sie selbst nicht viel von sich hält, da sie sich für eine Streberin hält und nur eine richtige Freundin hat, ist sie mir sehr ans Herz gewachsen. Auch ihre Freundin Whoopi war mir sehr sympatisch.

Juli flüchtet oft auf eine geheime Lichtung, da sie oft Stress mit ihrem Eltern hat, da diese sie gar nicht richtig wahrnehmen. Eines Tages trifft sie dort auf Anjano, und verliebt sich sofort in ihn. Doch Anjano verbirgt ein Geheimnis, denn er scheint aus einer anderen Welt zu kommen und ihre Liebe darf eigentlich gar nicht sein.

"Es ist, als sei da ein Ort in dir, der nur für mich bestimmt ist. So etwas wie eine Lichtung. Für mich, in dir. Ich habe meine eigene Lichtung in dir." (S.189)

Ich war sehr überrascht von dieser Wendung, dass Anjano aus einer anderen Welt kommt. Was das genau für eine "Welt" ist, möchte ich euch lieber nicht sagen, da ich euch sonst die Spannung vorweg nehmen würde. Eigentlich dachte ich, dass dieser Roman ein einfacher Liebesroman sein würde, weswegen ich sehr überrascht war, dass dort einige nicht realistische Dinge mit einbezogen wurden. Diese Wendung hat mir aber sehr gut gefallen und erhöht die Spannung.

Die Liebesgeschichte von Juli und Anjano ist wirklich zauberhaft. Sie nähern sich einander ganz langsam an und man spürt als Leser deutlich das Kribbeln zwischen den beiden.

"Ich war verliebt. Ich spürte es ganz deutlich. Mein Herz pochte jauchzend im Takt unserer Schritte und schlug stürmische Saltos, denn es hatte das gefunden, wonach alle Herzen suchten." (S.173)

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm und flüssig zu lesen. Auch die Schrift ist relativ groß und die Kapitel meist kurz, so dass sich das Buch wirklich an einem Nachmittag durchlesen lässt.

Insgesamt ist "Der Sommer in dem die Zeit stehenblieb" ein wunderbarer Liebesroman, der so einige Überraschungen parat hält. Er überzeugt vor allem durch eine zauberhafte Liebesgeschichte und sympatische Protagonisten. Ein kleines bisschen mehr Spannung wäre vielleicht noch drin gewesen, aber insgesamt hat mir dieser Roman wirklich gut gefallen und ich empfehle euch, dieses Buch auf jeden Fall zu lesen.

Bewertung

4/5 Punkten

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