Sonntag, 25. Januar 2015

[Rezension] Die Auslese - Nur die Besten überleben

Titel: Die Auslese - Nur die Besten überleben
Originaltitel: The Testing
Reihe: Band 1
Autor: Joelle Charbonneau
Verlag: Penhaligon
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 16,99€ (D)
Seitenanzahl: 416
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Inhalt

Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben

Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. 


Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …

Meine Meinung

Nachdem ich gehört habe, dass viele Leser das Buch mit "Die Tribute von Panem" in Verbindung bringen, war ich ein bisschen abgeschreckt und hatte Angst, dass "Die Auslese" nur ein "Abklatsch" dieser Reihe werden wird. Tatsächlich sind mir schon einige Parallelen zu Panem aufgefallen, aber ich denke, dass sich die meisten Dystopien in ihrer Ausführung sehr ähneln, das ist bei diesem Genre normal und die Autorin kann das Rad ja schließlich nicht neu erfinden. 

Am Anfang war ich noch ein bisschen skeptisch, ob mir das Buch gefallen wird, da sich die Handlung dort ein bisschen zieht, aber spätestens nach ca. 100 Seiten, als Cia zu den Prüfungen antreten muss, war ich völlig gefesselt.

Die Prüfungen fangen recht harmlos an, steigern sich in ihrer "Härte" jedoch immer mehr. Irgendwann kommt es soweit, dass die Kandidaten für ihre Fehler bestraft werden, die sie während der Prüfungen begehen. Bei einigen ist die Strafe sogar der Tod. Einige Kandidaten versuchen sogar, ihre Konkurrenz auszuschalten und Cia wird langsam klar, dass man bei der Auslese nur weiter kommen kann, wenn man selbst bereit ist über Leichen zu gehen.

Die Protagonistin Cia war mir sehr sympatisch. Vor allem, dass sie sich selbst immer treu bleibt, hat mich sehr beeindruckt. Selbst als es hart auf hart kommt, ist sie nicht bereit, einen anderen Kandidaten zu töten, da ihr in ihrer Kolonie beigebracht wurde, immer freundlich und hilfsbereit gegenüber ihren Mitmenschen zu sein, und diese Werte möchte sie selbst im Kampf ums Überleben nicht aufgeben. 

Die Spannung steigt ab den Prüfungen immer mehr und spätestens ab der Hälfte des Romans konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Ich wollte unbedingt wissen, ob Cia und ihre Freunde alle Prüfungen überstehen werden.

Ein Punkt, der ebenfalls zur Spannung beiträgt, ist, dass man nicht weiß, wem man vertrauen kann. Die Kandidaten werden immer skrupelloser und irgendwann weiß man nicht einmal mehr, ob Cia ihren engsten Freunden überhaupt noch trauen kann.

Die Handlung endet mit einem sehr gemeinen Cliffhanger und hat mir definitiv Lust auf mehr gemacht. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und kann jedem Dystopie-Liebhaber den Auftakt von "Die Auslese" nur empfehlen.

Bewertung

4,5/5 Punkten

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4 Kommentare

  1. Hallo Jenni:)
    “Die Auslese“ habe ich letztes Jahr gelesen und war wie du anfangs skeptisch bis es mich schließlich total gefesselt hat:) Ich konnte sogar meinen Bruder dazu überreden es zu lesen und das ist schonmal eine Meisterleistung^^
    Ich wünsche dir noch einen schönen und erholsamen Sonntag:)
    Liebe Grüße
    Natalie

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    1. Ohje, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, einen Mann zum lesen zu bringen :D
      Freut mich, dass dir das Buch auch so gut gefallen hat <3

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  2. Schön, dass dir die Auslese auch gefallen hat!

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