Dienstag, 13. Januar 2015

[Rezension] Bunker Diary

Titel: Bunker Diary
Originaltitel: The Bunker Diary
Autor: Kevin Brooks
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Einband: Broschierte Ausgabe
Preis: 12,95€ (D)
Seitenanzahl: 300




Inhalt

Sechs Personen in einem Bunker, festgehalten von einem namenlosen Entführer, dessen Identität ebenso unklar ist wie sein Motiv. Der sechzehnjährige Linus ist der Erste. Die neunjährige Jenny sowie vier Erwachsene folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie aufeinanderzuhetzen und anbietet, einen von ihnen um den Preis des Lebens eines der anderen freizulassen, eskaliert die Situation...

Meine Meinung

Nachdem ich schon so viele gute Meinungen über das Buch gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen und erwartete einen spannenden Thriller. Leider war "Bunker Diary" für mich eine riesige Enttäuschung.

Die Idee war für mich nicht neu. Es gibt bereits zahlreiche Filme, die dieses Thema (besser) darstellen.

Die Geschehnisse werden in Form eines Tagebuchs von einer der Personen - Linus - festgehalten. Dementsprechend ist auch der Schreibstil nicht sehr besonders, sondern eher abgehackt, eben so, wie man schreiben würde, wenn man seine Gedanken einfach nur für sich festhalten will.

Das Buch hat so gut wie keine Handlung. Es werden sechs Leute in einem Bunker festgehalten und ihr Leben dort wird beschrieben. Das war's. Es gibt keinen spannenden Höhepunkt, keine besondere Wendung, es passiert so gut wie nichts. Bis die sechs Personen überhaupt erst vollständig im Bunker versammelt sind, ist bereits das halbe Buch vorbei.

Die Handlung enthält für mich einige Logikfehler, aber am schlimmsten finde ich, dass am Ende noch nicht einmal aufgeklärt wird, wieso die Personen überhaupt im Bunker festgehalten wurden. Mein einziger Lichtblick während des lesens war, dass sich ja am Ende alles auflösen würde. Aber Fehlanzeige. Man erhält als Leser keinerlei Antworten. Übrigens ist das für mich kein Spoiler, wenn ich das erwähne, da ich es schon wichtig finde, dass man als potenzieller Leser dieses Buches weiß, dass man keine Auflösung am Ende zu erwarten braucht.

Gegen Ende kommt ein klitzekleines bisschen Spannung auf, aber das konnte für mich das Buch auch nicht retten.

Insgesamt war ich wirklich sehr enttäuscht von diesem Buch, da ich viel mehr erwartet hatte und ich es schade finde, dass der Autor das Potenzial, das hinter dieser Geschichte steckt, nicht genutzt hat. Leider kann ich euch "Bunker Diary" also nicht weiter empfehlen.

Bewertung

2/5 Punkten

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6 Kommentare

  1. Sehr schade, dass dich das Buch nicht überzeugen konnte! :(

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    1. Ja :( Aber es kann einem ja auch nicht jedes Buch super gefallen :)

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  2. Huhu :))
    schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat.

    Liebe Grüße

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  3. Wirklich schade, ich habe auf das Buch ein Auge geworfen, seitdem es bei Vorablesen vorgestellt wurde. Ich weiß nicht recht, irgendwie reizt es mich noch immer. Wenn es mir mal über den Weg läuft, dann schnapp ich es mir =)

    LG
    Anja

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    1. Gib dem Buch ruhig eine Chance. Die Rezension spiegelt ja nur meine Meinung wieder, es gibt aber auch genug Leute, die das Buch super fanden :)

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