Mittwoch, 15. Oktober 2014

[Rezension] Teardrop

Bildquelle: lovelybooks
Titel: Teardrop
Originaltitel: Teardrop
Reihe: Band 1
Autor: Lauren Kate
Verlag: cbt
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 17,99€ (D)
Seitenanzahl: 528




Inhalt

»Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen?

Meine Meinung

Eurekas Mutter starb bei einem Autounfall und sie musste ihrer Mutter eins ein Versprechen geben, dass sie niemals weinen würde. Nach dem Tod der Mutter zerbricht Eureka fast daran und begeht einen Selbstmordversuch, der jedoch schief läuft. Doch dann fährt ein mysteriöser Typ, Ander, ihr Auto an und von da an ändert sich Eurekas Leben schlagartig.

Ich bin mit relativ niedrigen Erwartungen an das Buch herangegangen, da ich überwiegend negative Rezensionen zu dem Buch gelesen habe und mich das letzte Buch, was ich von Lauren Kate gelesen hatte ("Engelsflammen") ebenfalls sehr enttäuscht hatte. Und auch der Auftakt "Teardrop" der neuen Reihe von Lauren Kate hat mich unzufrieden zurückgelassen.

Die Handlung war ziemlich langweilig, da auf den ersten 400 Seiten fast nichts passiert. Nach 100 Seiten habe ich mich jedes Mal gefragt "Was ist da jetzt genau passiert?". Die Geschichte zieht sich leider wie Kaugummi und ich musste mich wirklich durchquälen.

Eureka fand ich größtenteils sehr unsympatisch. Sie suhlt sich nur in ihrem Selbstmitleid und ich hätte sie in einer Tour schütteln können. Überhaupt konnte ich keine wirkliche Beziehung zu ihr aufbauen.

Ander ist der typische Charakter in solchen Fantasy-Stories. Er taucht plötzlich auf und ist von da an immer genau dann da, wenn Eureka ihn braucht und er ist sehr mysteriös. Das er offensichtlich kein Mensch ist, wird natürlich schnell klar.

Die Idee von "Teardrop" fand ich wirklich toll, leider hat die Autorin das ziemlich schlecht umgesetzt. Hunderte Seiten passiert kaum etwas, erst auf den letzten 50-100 Seiten kommt so etwas wie Spannung auf und es werden ein paar Geheimnisse geklärt, worauf der Leser schon so lange gewartet hat. Leider ist das zu wenig dafür, dass das Buch über 500 Seiten hat. Deshalb kann ich leider nur 2/5 Punkten geben und hoffe, dass der 2. Band besser wird.

Bewertung

2/5 Punkten

2 Kommentare

  1. Ich fand das Buch voll beschissen, dabei ist die Idee eigentlich wirklich gut gewesen! Also mir ging es so wie dir, voll traurig, dass das Cover viiiiel zu hübsch für das Buch ist. Naja, aber wenigstens sieht es gut im Regal aus xD

    Liebe Grüße,
    May

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du sprichst mir aus der Seele :D
      Ja es sieht echt toll im Regal aus, aber leider ist der Inhalt etwas... fragwürdig :D

      Löschen