Sonntag, 28. September 2014

[Rezension] Vertauscht

Titel: Vertauscht
Originaltitel: Omgeruild
Autor: Fiona Rempt
Verlag: Urachhaus
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 14,90€ (D)
Seitenanzahl: 200
Kaufen? *klick*
Inhalt

Pum ist ein lebhaftes Mädchen, immer fröhlich und aufgeschlossen und genauso flippig wie ihre Eltern. Yannick dagegen ist schüchtern, in sich gekehrt und kreativ. Die beiden kennen sich nicht, aber an ihrem 13. Geburtstag ändert sich ihr Leben für immer: Ihre Eltern teilen ihnen mit, dass sie bei der Geburt vertauscht worden sind.

Meine Meinung

In dem Buch geht es um 2 Mädchen, die bei ihrer Geburt miteinander vertauscht wurden. An ihrem 13. Geburtstag erfahren sie die Geschichte von ihren Eltern und sind natürlich total schockiert. Die beiden Mädchen treten in Kontakt miteinander, erst per E-Mail, später treffen sie sich. Beide stellen sich ständig die Frage „Was wäre, wenn ich nicht vertauscht worden wäre?“. Daraufhin planen die beiden einen Urlaubstausch, beide wollen den Urlaub mit ihrer leiblichen Familie verbringen und danach entscheiden, bei wem sie leben wollen. 

Pum und Yannick, die beiden Hauptcharaktere, sind beide sehr unterschiedlich. Pum ist lebhaft und selbstbewusst, während Yannick eher die Schüchterne und Zurückhaltende ist. Pum mochte ich zwar ein bisschen mehr, aber irgendwie bin ich mit beiden nicht so richtig warm geworden.

Die Handlung an sich fand ich ziemlich unrealistisch. Ich meine, klar ist es bestimmt schon mal vorgekommen, dass Kinder bei der Geburt vertauscht worden sind. Aber dass diese sich kennenlernen und die Familien tauschen wollen? Und dass sie sogar ernsthaft überlegen, zu ihren leiblichen Eltern zu wechseln? Ich denke, dass es egal ist, wer die leiblichen Eltern sind, für mich sind „Eltern“ diejenigen, die sich immer um einen gekümmert haben und bei denen man aufgewachsen ist, aber das hat das Buch meiner Meinung nach nicht gut vermitteln können.

Schade fand ich auch, dass der Großteil der Handlung bereits auf dem Klappentext zu sehen ist, so dass kaum Spannung entstehen kann, da man ja alles schon im Voraus weiß.

Ein bisschen verwirrend waren auch die vielen Nebencharaktere, die es neben den Protagonisten Pum und Yannick gab. Dazu gehören nicht nur deren Eltern und Geschwister, sondern auch zahlreiche weitere Personen, von denen man sich unmöglich jeden Namen merken kann und die teilweise auch nicht weiter wichtig für die Handlung sind.

Beim lesen wurde mir sehr schnell bewusst, dass die Zielgruppe sich eher an Kinder richtet.

Mich konnte das Buch also leider nicht überzeugen. Ich denke aber, dass es jüngeren Lesern sehr gut gefallen könnte. Von mir gibt es deswegen also eine Leseempfehlung an Kinder von etwa 9-13 Jahren.

Bewertung

3/5 Punkten


Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Urachhaus Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! 

Bildquelle: amazon

6 Kommentare

  1. Hey du ♥
    Diese Story gibt es auch so ähnlich als Film. Er heißt "Kückückskind". Es ist super lustig :D Solltest du unbedingt auch einmal anschauen ;)

    LG Mila :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielleicht schaue ich mir den mal an :)

      Löschen
  2. Ich werde es ähnlich bewerten, aber das weißt du ja schon^^ Schöne Rezi<3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke <3
      Bin schon auf deine Rezi gespannt :)

      Löschen
  3. &wieder ein neues Buch auf meiner Wunschliste :D Auch wenn du meinst, dass es eher etwas für Kinder ist finde ich das Thema sehr interessant. Übrigens toller Blog! :3
    LG, Anto <3
    www.itswastedtime.blogspot.de

    AntwortenLöschen