Dienstag, 30. September 2014

[Rezension] Die Chemie des Todes

Titel: Die Chemie des Todes
Originaltitel: The Chemistry of Dead
Autor: Simon Beckett
Verlag: Rowohlt
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,99€ (D)
Seitenanzahl: 430






Inhalt

Sterben kann ewig dauern - aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen – und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Die Larven verlassen die Leiche in Reih und Glied, in einer Schlangenlinie, die sich immer nach Süden bewegt. Ein Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Und so entdecken die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war ... 

Meine Meinung

Meine Erwartungen an dieses Buch waren relativ hoch, da die Bücher von Simon Beckett ja schon ziemlich gehyped werden. 

Leider hat mich das Buch ziemlich enttäuscht zurückgelassen. Die Geschichte an sich war nicht wirklich neu. Ein Mord wird in einem kleinen Dorf begangen und die Polizei sucht verzweifelt nach dem Täter, der auch der nette Nachbar von nebenan sein könnte. Wie sollte es anders sein, ist der Protagonist natürlich persönlich in die Angelegenheit involviert.

Den Protagonisten David Hunter fand ich eigentlich ganz sympatisch, mich richtig in ihn hineinversetzen konnte ich allerdings nicht, dafür war er mir zu oberflächlich beschrieben.

Die Liebesgeschichte zwischen David und Jenny hat mir ganz gut gefallen, allerdings hätte das nicht sein müssen.

Die Spannung blieb so ziemlich auf der Strecke. Dafür bekommt man oft sehr detailreich beschrieben, wie die Leichen massakriert wurden und nun vor sich hin verwesen. Die Beschreibungen sind zwar nicht schlecht, ersetzen aber leider nicht die Spannung. Erst gegen Ende hin konnte mich das Buch halbwegs fesseln.

Ich fand "Die Chemie des Todes" gar nicht mal so schlecht, aber ich finde nicht, dass dieser Thriller aus diesem Genre besonders heraus sticht. Die Idee war nicht wirklich neu und es baute sich kaum Spannung auf.

Insgesamt würde ich euch dieses Buch eher empfehlen, wenn ihr sonst nicht so viele Thriller lest und nicht so sehr an das Genre gewöhnt seit. Eingeschweißten Thrillerfans würde ich aber eher von dem Buch abraten, ihr werdet nur enttäuscht.

Bewertung

3/5 Punkten


Das Buch habe ich übrigens zusammen mit der lieben Jenni von Jenni's Buchgefühl gelesen. Hier findet ihr ihre Rezension zu dem Buch. Ihr solltet auf jeden Fall mal bei ihr vorbei schauen :)
Bildquelle: lovelybooks

4 Kommentare

  1. Ich lese das buch gerade und bin auf Seite 148. Mir gefällt es bisher sehr gut. mal sehen, wie es weitergeht Deine rezi hat mich jedenfalls neugirig gemacht

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    1. Ich bin gespannt, wie es dir gefallen wird :)

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  2. Hey,
    ich lese ja normalerweise solche Bücher eher nicht (ich glaube das war das einzige neben Cupdio?), einfach, weil ich auf Fantasy/Urban Fantasy stehe. Ich als Laie in dem Gebiet fand es auf jeden Fall ganz gut und könnte es vermutlich Leuten wie mir, die sowas gar nicht bis nie lesen, empfehlen. x) Aber ich dachte mir schon, dass wenn es mir ganz gut gefallen hat, Thriller-Fans das anders sehen.. :D

    Liebe Grüße,
    Lisa

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    1. Freut mich jedenfalls, dass das Buch dir gut gefallen hat :D

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