Montag, 11. August 2014

[Rezension] Gut gegen Nordwind

Titel: Gut gegen Nordwind
Originaltitel: Gut gegen Nordwind
Autor: Daniel Glattauer
Verlag: Goldmann
Einband: Taschenbuch
Preis: 8,99€ (D)
Seitenanzahl: 224




Inhalt

Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Meine Meinung

Meine Erwartungen an dieses Buch waren eigentlich nicht sehr hoch, da mich weder der Titel, das Cover noch der Klappentext angesprochen haben. Wenn ich nicht schon so viel Gutes über dieses Buch gehört hätte und es nicht so billig bei rebuy bekommen hätte, hätte ich es wahrscheinlich nie gelesen.

Die Geschichte beginnt mit einem Tippfehler. Emmi möchte eigentlich ihr Abo bei einer Zeitschrift kündigen, ihre E-Mail landet jedoch bei Leo. Von da an schreiben die beiden Fremden regelmäßig und es entwickelt sich eine besondere Beziehung zwischen ihnen.

Das gesamte Buch ist nur in Form von E-Mails geschrieben, was ich eigentlich nicht so sehr mag. Hier hat es aber sehr gut gepasst, allerdings leidet die Spannung ein bisschen darunter, finde ich.

Ich fand die Gespräche zwischen Emma und Leo meistens sehr unterhaltsam, konnte aber viele Handlungen und Gedanken der beiden nicht so richtig nachvollziehen, gerade bei Emmi. Wieso schreibt Emmi überhaupt mit Leo, wenn sie doch angeblich so glücklich verheiratet ist und was sollte diese Verkupplungs-Aktion?

Manchmal fand ich das ganze Hin und Her zwischen den beiden, z.B. ob sie sich treffen wollen oder nicht, ziemlich nervig.

Was mich am meisten überrascht hat, war das Ende. Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet und das war letztendlich ein ausschlaggebender Punkt, der dazu geführt hat, dass mir das Buch gut gefallen hat, weil das Ende mal was ganz anderes war.

Alles in allem hat mich die Geschichte zwar schon gut unterhalten, allerdings blieb die Spannung teilweise ziemlich auf der Strecke. Dennoch ist es ein schöner Roman für zwischendurch, den ich euch gerne weiterempfehle.

Bewertung

3/5 Punkten

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