Dienstag, 5. August 2014

[Rezension] Der Geschmack des Sommers

Titel: Der Geschmack des Sommers
Originaltitel: Fixing Delilah
Autor: Sarah Ockler
Verlag: cbt
Einband: Taschenbuch
Preis: 8,99€ (D)
Seitenanzahl: 416




Inhalt

Delilahs Leben fällt überall auseinander: ihre schulischen Leistungen sind miserabel, sie hat einen Nicht-Freund, mit dem sie nichts außer der Möglichkeit zu vergessen verbindet, und die Beziehung zu ihrer Mutter Claire ist alles andere als harmonisch. Vor allem der große Familienstreit vor acht Jahren steht zwischen ihnen. Als ihre Großmutter plötzlich stirbt, kehrt Delilah mit Claire in das Haus zurück, in dem sie früher jeden Sommer verbracht haben. Und dort begegnet sie nicht nur der Vergangenheit, sondern auch Patrick – ihrem gut aussehenden Freund von damals …

Meine Meinung

Auf dieses Buch hatte ich mich schon bevor es erschienen ist gefreut, da ich mich sofort in das Cover und in den Titel verliebt habe. Ich habe eine schöne und spannende Sommerlektüre erwartet. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

Die Handlung zieht sich wahnsinnig in die Länge und plätschert nur so vor sich hin. Am Anfang dachte ich noch, das ist ja normal, ist halt zu Beginn der Handlung immer so, aber als nach der Hälfte des Buches immer noch nichts passierte, fing ich an, mich zu langweilen.

Die Geschichte hat irgendwie nichts besonderes an sich, genau wie die Protagonistin. Ich mochte Delilah zwar schon, allerdings war sie jetzt kein besonderer Buchcharakter, der mir lange im Gedächtnis bleiben wird, ebenso wie das gesamte Buch.

Die Beziehung zwischen Delilah und Patrick war auch so typisch Jugendbuch und nichts besonderes. 

Das einzige, was an der Geschichte halbwegs spannend war, war herauszufinden, was es mit dem Familiengeheimnis auf sich hat. 

Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen und war angenehm zu lesen.

Alles in allem würde ich euch empfehlen, mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch heranzugehen. Es ist ganz ok als Sommerlektüre für zwischendurch, aber mehr nicht. Man kann es gelesen haben, muss aber nicht sein.

Bewertung

2,5/5 Punkten

2 Kommentare

  1. Schade...Naja, Sommergeschichten sind ja meist mit wenig Hintergrund- wenn man das so sagen kann^^

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    1. Ja, aber es gibt auch echt schöne :)

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