Donnerstag, 26. Juni 2014

[Rezension] Das Lächeln des Himmels

Titel: Das Lächeln des Himmels
Originaltitel: Das Lächeln des Himmels
Autor: Ben Bennett
Verlag: Bastei Lübbe
Einband: Taschenbuch
Preis: 7,99€ (D)
Seitenanzahl: 240




Inhalt

Manchmal muss man loslassen, um das Glück festzuhalten ... Beim nächsten Schnee wirst du deine große Liebe treffen. Ein wunderbares Versprechen, das Harvey nur noch einsamer macht. Denn der junge Professor aus Los Angeles hat seine große Liebe bereits getroffen - aber Liv ist schon lange tot. Doch dann, an Heiligabend, fallen weiche weiße Flocken vom Himmel und Hannah tritt in sein Leben. Hannah, die Liv bis aufs Haar gleicht ...

Meine Meinung

Das Cover finde ich persönlich sehr schön gestaltet, was mich letztendlich auch zum Kauf angeregt hat. Der Inhalt konnte mich jedoch nicht überzeugen.

Das Buch handelt von Harvey, genannt Shakespeare. Er verlor vor 20 seine große Liebe und ist bis heute nicht darüber hinweggekommen. Bis er in einem Glückskeks eine Nachricht findet, die verspricht, dass er beim nächsten Schnee seine große Liebe treffen wird (er lebt in Los Angeles). Doch tatsächlich geschieht ein Wunder und es schneit, und er trifft Hannah.

Hannah sieht genau so aus wie Liv, weswegen ich die Beziehung zwischen Harvey und Hannah nicht wirklich nachvollziehen konnte. Ich hatte immer das Gefühl, dass er sie nur will, weil sie eben wie seine verstorbene Liebe aussieht und er sie ansonsten keines Blickes gewürdigt hätte. 

Was ich auch ein bisschen bedenklich fand, war der Altersunterschied zwischen den beiden. Hannah ist 20, Harvey ist 40. 

Mit Harvey wurde ich überhaupt nicht warm. Er trauert 20 Jahre um die selbe Frau. Klar ist sowas schmerzhaft, aber dass er sich nach 20 Jahren immer noch im Selbstmitleid badet, finde ich dann schon ein bisschen übertrieben dargestellt. Das Leben muss doch irgendwann auch weitergehen.

Spannung kam überhaupt nicht auf. Außer Hannahs und Harveys Kennenlernen und zahlreichen Liebesszenen zwischen den beiden passiert kaum etwas. Die Handlung zieht sich wie Kaugummi und ich musste mich wirklich durchquälen.

Was ich auch ein bisschen ungünstig fand, war, dass dieses Buch in keine Kapitel unterteilt ist, sondern einfach hintereinander weg läuft. Klar, das Buch ist ja recht dünn, so dass man es auch an einem Stück lesen könnte, aber wenn man es dann doch mal unterbrechen muss, ist es schwer, wieder in die Handlung zu finden.

Ich würde euch dieses Buch also eher nicht empfehlen, außer wenn ihr vielleicht eine leichte Lektüre z.B. für den Urlaub sucht.

Bewertung

2/5 Punkten

2 Kommentare

  1. Lass dir mal liebe Grüße da!! Schöner Blog!!!

    Schönes Wochenende wünsche ich dir :)

    LG
    Verena

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar :)

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