Freitag, 2. Mai 2014

[Rezension] Unsterblich - Tor der Dämmerung

Titel: Unsterblich - Tor der Dämmerung
Originaltitel: The Immortal Rules - Blood of Eden 1
Autor: Julie Kagawa
Verlag: Heyne
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 16,99 € (D)
Seitenanzahl: 608





Inhalt

Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten …

Meine Meinung

An dieses Buch hatte ich extrem hohe Erwartungen, weil ich bereits von der Plötzlich Fee-Reihe der Autorin total begeistert war. Das Cover finde ich ganz in Ordnung, aber es passt nicht richtig zur Handlung, da die Atmosphäre im Buch eher ziemlich düster ist. Für mich war die Handlung ein ständig Auf und Ab, in einem Moment war ich total gefesselt, im nächsten Moment musste ich mich durch einige Passagen durchquälen, da sich vieles doch sehr in die Länge gezogen hat. Ich finde, 600 Seiten sind ein bisschen viel für die eher zähe Handlung. Die Charaktere haben mir insgesamt sehr gut gefallen, besonders Allie mochte ich sehr, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Gedanken und Handlungen waren für mich durchaus nachvollziehbar. Das einzige, was ich bei ihr aber nicht verstehen konnte war, dass sie sich einer Gruppe von Menschen anschließt und sie so nah an sich ran lässt, obwohl sie doch weiß, dass sie irgendwann vor Durst die Kontrolle verlieren wird. Auch Zeke fand ich sehr sympatisch, aber er war mir auch irgendwie zu "brav". An der Lovestory hat mir gut gefallen, dass diese nicht im Mittelpunkt der Handlung steht und nicht so kitschig gewirkt hat und das es nicht so eine Liebes-Dreiecks-Geschichte war (was sich aber glaube ich im 2. Band ändern wird.. ist nur eine Vermutung). Spannung war durchaus vorhanden, aber dadurch, dass sich die Handlung zu sehr in die Länge gezogen hat, hätte ich manchmal Lust gehabt, ein paar Seiten zu überblättern. Gegen Ende des Buches geht es dann aber nochmal richtig zur Sache und manche Szenen sind wirklich nichts für schwache Nerven. Am Ende gibt es einen fiesen Cliffhanger, so dass ich schon sehr gespannt auf den 2. Teil der Reihe bin, von dem ich glaube, dass er besser werden wird als der 1. Teil. Ich kann euch dieses Buch trotz etwas langatmiger Handlung durchaus empfehlen.

Bewertung

3,5/5 Punkten

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