Dienstag, 13. Mai 2014

[Rezension] Ich versprach dir die Liebe

Titel: Ich versprach dir die Liebe
Originaltitel: The Promise of Stardust
Autor: Priscille Sibley
Verlag: Bastei Lübbe
Einband: Taschenbuch
Preis: 8,99 € (D)
Seitenanzahl: 448





Inhalt

Nach einem tragischen Unfall liegt Elle im Koma, ohne Hoffnung auf Heilung. Schon immer hat sie sich gegen lebensverlängernde Maßnahmen ausgesprochen. Doch dann erfährt ihr Ehemann: Seine Frau ist schwanger - und er weigert sich, die Maschinen abstellen zu lassen.

Meine Meinung

Als ich dieses Buch im Laden gesehen habe, musste ich es mir direkt mal näher ansehen, weil ich das Cover echt schön fand. Und als ich dann den Klappentext gelesen habe, musste ich dieses Buch einfach mitnehmen. Den Titel finde ich allerdings ein bisschen kitschig, mir gefällt der Originaltitel besser, da er auch was mit dem Buch zu tun hat. 

Die Geschichte handelt von einem Ehepaar, das sich nichts sehnlicher wünscht, als ein Kind. Sie versuchen es schon so lange und Elle hatte schon mehrere Fehlgeburten. Die Handlung beginnt damit, dass Matt ins Krankenhaus gerufen wird, weil seine Frau Elle einen Unfall hatte und nun im Koma liegt. Elles größte Angst war es, künstlich am Leben erhalten zu werden, also beschließt Matt, die Geräte abschalten zu lassen. Doch dann erfährt er, dass seine Frau schwanger ist und weigert sich, die Maschinen abstellen zu lassen, da es Elles größter Wunsch war, ein Kind zu bekommen. Einige Leute, zum Beispiel Matts Mutter, sind jedoch dagegen, Elle künstlich am Leben zu erhalten, damit sie das Kind zu Welt bringt. Es entbrennt ein Kampf, der sogar bis vor Gericht führt. 

Es steht von Anfang an fest, dass Elle sterben wird, da sie hirntot ist. Ich hätte es persönlich besser gefunden, wenn man darum hätte bangen müssen, ob sie überleben wird oder nicht, das hätte ein bisschen mehr Spannung reingebracht, die leider ein bisschen gefehlt hat, manche Stellen haben sich ziemlich in die Länge gezogen. Aber dieser Roman hat mich wirklich berührt und auch zum Nachdenken gebracht. Was würde ich mir wünschen, wenn ich Elle wäre und was würde ich von meinem Partner erwarten? Kann man überhaupt erwarten, dass der Partner solch eine Entscheidung für einen trifft? Und mit welchem Recht können wir darüber entscheiden, ob ein Baby leben darf oder nicht? Alles in allem ist das wirklich ein schöner Roman, der zum Nachdenken anregt und einen tief berührt. Leider blieb die Spannung ein bisschen auf der Strecke und das Buch wurde etwas zu sehr in die Länge gezogen. 

Matt als Protagonisten fand ich wirklich toll, man hat richtig die Liebe, die er für Elle empfindet, gespürt. Elle hingegen wurde mir ein bisschen zu perfekt dargestellt. 

Dennoch würde ich euch dieses Buch empfehlen, vor allem wenn ihr Geschichten mit viel Romantik, Kitsch und Gefühlen mögt.

Bewertung

3,5/5 Punkten

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