Samstag, 22. Februar 2014

Rezension zu "Ruht das Licht"


Titel: Ruht das Licht
Originaltitel: Linger
Autor: Maggie Stiefvater
Verlag: Script5
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 18,90 € (D)
Seitenanzahl: 400







Inhalt

Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr. Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen. Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird.

Meine Meinung

Zunächst einmal sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich den zweiten Teil dieser Reihe wahrscheinlich niemals gelesen hätte, wenn ich mir nicht die komplette Reihe im Schuber gekauft hätte. Als nächstes zum Klappentext, der eigentlich kein Klappentext ist, sondern eine komplette Inhaltsangabe des Buches. Im Prinzip reicht es, wenn man sich den "Klappentext" durchliest und dann vielleicht noch die letzten 30 Seiten, dann kennt man den kompletten Inhalt des Buches. Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi  und man wartet darauf, dass man endlich etwas erfährt, was noch NICHT im Klappentext erwähnt wurde. Es hat mich so sehr gelangweilt, dass ich kurze Zeit überlegt habe, ob ich das Buch einfach abbreche. Dann habe ich mich aber doch noch durchgequält, da ich vorher noch nie ein Buch einfach abgebrochen habe. Besonders genervt haben mich hier die Charaktere. Grace merkt, dass mit ihr was nicht stimmt, will aber nicht mit Sam darüber reden. Sam bemerkt jedoch, dass mit Grace was nicht stimmt, will sie aber nicht darauf ansprechen und versucht lieber sich einzureden, dass er sich das nur einbildet und alles gut wird. Desweiteren wird man ständig mit Sams Zweifeln an seiner Heilung belästigt. Er hat jedes Mal, wenn er rausgeht, Angst, dass er sich vielleicht doch wieder in einen Wolf verwandelt, obwohl er bereits den ganzen Winter als Mensch gelebt hat. Allgemein sorgt er sich ständig um irgendwelche Dinge, unternimmt jedoch nichts und setzt lieber wieder seine rosarote Brille auf. Wie im ersten Teil kommt auch hier erst gegen Ende ein kleines bisschen Spannung auf. Das Einzige, was das Buch noch halbwegs unterhaltsam gemacht hat, war Isabel, die im ersten Buch nur eine Nebenrolle hat, im zweiten Buch jedoch häufiger auftaucht und für ein paar witzige Szenen sorgt. Alles in allem war es jedoch eines der langweiligsten Bücher, die ich je gelesen habe. 

Bewertung


1/5 Punkten

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