Sonntag, 23. Februar 2014

Rezension zu "Der Augensammler"


Titel: Der Augensammler
Originaltitel: Der Augensammler
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,99 € (D)
Seitenanzahl: 464







Inhalt

Er spielt das älteste Spiel der Welt: 
Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.


Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen noch nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der "Augensammler" keine brauchbaren Spuren hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt...

Meine Meinung

Bevor ich mir den Augensammler holte, hatte ich den Augenjäger, also den darauffolgenden Band, gekauft, da ich nicht wusste, dass das der zweite Teil ist, hab es dann aber zum Glück noch herausgefunden, bevor ich mit dem lesen anfangen habe und mir den Augensammler gekauft. Sebastian Fitzek sagt zwar selber, man braucht den Augensammler nicht gelesen haben, um den Augenjäger zu verstehen, aber man spoilert sich dadurch selber, falls man doch vorhat, den Augensammler mal zu lesen und es fehlen einem doch hier und da die Zusammenhänge. Das interessante an diesem Buch ist, dass die Seitenzahlen als auch die Kapitel rückwärts laufen. das Buch endet also mit der Seite 1 und Kapitel 1. Da ich das vorher noch nie bei einem Buch gesehen habe, war ich sehr gespannt auf diesen Thriller, hatte allerdings auch Zweifel, ob mir das Buch gefallen würde, da es von einem deutschen Autor ist und ich diese Einstellung "deutsche Filme, deutsche Serien... alles was wir Deutschen produzieren ist meistens doof" hatte. Am Anfang war das Buch auch noch ziemlich langweilig. Aber so nach etwa 100 Seiten geht es so richtig los und ab dem Zeitpunkt konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es endet und was es mit den rückwärts laufenden Seiten an sich hat. Bei jedem Kapitel steht außerdem, wie viel Zeit noch bleibt bis zum Ablauf des Ultimatums, was die Spannung noch zusätzlich erhöht. Besonders sympathisch war mir Alina, durch sie erfährt man viel über das alltägliche Leben eines blinden Menschen. Das Ende hat mich dann total überrascht und ich war froh, den zweiten Band "Der Augenjäger" schon im Regal stehen zu haben, um direkt weiterlesen zu können.

Bewertung

4/5 Punkten

0 Kommentare

Kommentar veröffentlichen